Die Kältetanks – Endstation der Nabelschnurblut-Einlagerung
Donnerstag, 3. Dezember 2009
In den Kältetanks einer Nabelschnurblutbank ruhen die zahlreichen Nabelschnurblut-Präparate bis zum Zeitpunkt ihrer möglichen Verwendung. Das kann mitunter sehr schnell gehen. Oft werden die Präparate aber über Jahrzehnte lang gelagert und bei Minus 196 Grad Celsius sicher aufbewahrt. Für Eltern, die sich zur Einlagerung des Nabelschnurblutes ihres Kindes entschieden haben, ist natürlich wichtig zu wissen, dass die ”Lebensversicherung” ihres Kindes keinerlei Gefahren ausgesetzt ist. Auf diesem Portal haben wir daher eine fünfteilige Reihe veröffentlicht, die den Eltern den Weg des Nabelschnurblutes in den einzelnen Etappen aufzeigt und einen Blick hinter die Kulissen einer Nabelschnurblutbank gewährt. Wir haben noch einmal mit Jürgen Hoffmann, dem Leiter der Technik bei VITA 34 gesprochen. Im Interview erklärt er weitere Details, die sich mit Fragen rund um die Kryotanks beschäftigen.
So erfährt man im Beitrag unter anderem, dass in einem Tank 1.680 Präparate von Nabelschnurblut aufbewahrt werden können. Diese werden in Metallgestelle, den so genannten Racks, sicher aufbewahrt. Die immer wieder gestellte Frage ist jedoch die Frage was passiert, wenn der Strom einmal ausfallen sollte. Jürgen Hoffmann kann eine beruhigende Antwort geben: ”Ein Stromausfall hat keine Wirkung auf die Funktion unserer Tanks, da wir mit Flüssigstickstoff arbeiten und erst Verdampfen des Flüssigstickstoff zu einer Temperaturabsenkung führen könnte. Dies passiert normalerweise in einer Zeit, von mehr als 3 Wochen. Die Stromzufuhr an die Tanks ist nur für unsere Kontrolleure da, da lesen wir die Temperaturwerte ab.” Da die Anzeigegeräte jedoch batteriegestützt sind, können die Techniker weiterhin die Werte ablesen und für eine sichere Lagerung der Nabelschnurblut-Präparate sorgen.
Alle Teile der Nabelschnurblut-Reportage auf einen Blick:
Teil 1 – Die Anlieferung
Teil 2 – Vorbereitung auf den Reinraum
Teil 3 – Reinraum
Teil 4 – Einfrierraum
Teil 5 – Kryolager
Tags: Interview, Nabelschnurblutbank

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[...] informiert beziehungsweise dafür sensibilisiert sind. Abhilfe schaffen Portale wie beispielsweise nabelschnurblut-tv.de. Diese haben sich eben zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung mittels Hintergrundinformationen und [...]