Knochenmark und Nabelschnurblut: Das NKR rettet Leben

Freitag, 20. Februar 2009

Gerührt vom Schicksal einer jungen Leukämiekranken, für die es in allen einschlägigen Registern keinen geeigneten Knochenmarkspender gab, gründete Dr. Marlena Robin-Winn 1996 das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellspender-Register (NKR) an der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Januar 2008 kam zur Sammlung von Knochenmarkspenden die Möglichkeit zur Entnahme von Nabelschnurblut hinzu. Heute ist das NKR bundesweit tätig und verfügt bereits über mehr als 200.000 Spender. Neue werden jedoch ständig gebraucht, um das Leben vieler weiterer Menschen zu retten — so auch das der kleinen Victoria, die dringend einen Spender benötigt.

Videoquelle: sevenload.com

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4 Kommentare »

  1. Nabelschnurblut - Blick hinter die Kulissen » Nabelschnurblut und Knochenmark - Aufruf zur Spende

    [...] Stammzellspender Registers, Dr. Marlena Robin-Winn, und der Arzt Prof. Karl Welte zu Wort kommen. Hier können Sie sich das Video anschauen. Februar 20, 2009 | abgelegt unter Allgemein, Starkes [...]

  2. Nabelschnurblut: Experten im Gespräch » “Stammzellen aus Nabelschnurblut zeigen keine Alterserscheinungen”

    [...] Stammzellen aus Nabelschnurblut gegenüber denen aus dem Knochenmark? Ich sehe zwei Vorteile von Nabelschnurblut gegenüber Knochenmark: Es ist jung und einfach zu gewinnen. Denn die Nabelschnur ist ein [...]

  3. Nabelschnurblut: Experten im Gespräch » Nabelschnurblut als Alternative zur Knochenmarkspende

    [...] Nabelschnurblut zu transplantieren kann eine adäquate Alternative zur Übertragung von Stammzellen aus nicht vollständig kompatiblem Knochenmark sein. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine Studie des Center for International Blood and Marrow Transplant Research (CIBMTR) in Milwaukee/Wisconsin. Für die Untersuchung analysierten Wissenschaftler Daten von Patienten, bei denen fremde Stammzellen transplantiert worden waren. Dabei stellte sich erwartungsgemäß heraus, dass die Verwendung von genau passenden Knochenmark-Stammzellen die beste Wahl ist. Was aber, wenn kein Spender zur Verfügung steht, dessen Merkmale genau mit denen des Empfängers übereinstimmen? In diesem Fall kann Nabelschnurblut herangezogen werden. Es steht schneller zur Verfügung und bietet laut der Studie eine ähnlich gute Überlebenschance und ein ebenso geringes Rückfallrisiko wie nicht kompatibles Knochenmark. Zusätzlich ist die Wahrscheinlichkeit, an der chronischen Graft-versus-Host-Disease (GvHD) zu erkranken, deutlich geringer. Diese Erkenntnisse werden nach Einschätzung von Mary Eapen vom CIBMTR, die die Untersuchungsergebnisse vorstellte, wahrscheinlich dazu beitragen, dass Nabelschnurblut deutlich häufiger eingesetzt wird, wenn kein passender Knochenmarkspender zur Verfügung steht. Tags: Knochenmark, Knochenmarktransplantation, Nabelschnurblut, Stammzellen, Stammzelltransplantation [...]

  4. Nabelschnurblut: Experten im Gespräch » Neue Chancen zur Erforschung von Stammzellen aus Nabelschnurblut

    [...] beispielsweise das ”Homing”, womit die Wanderung der übertragenen Zellen aus dem Blut ins Knochenmark gemeint ist. Bei der Transplantation ohne die Strahlenbehandlung auszukommen, schafften die [...]

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