Nabelschnurblut als Ersatz für Knochenmark-Transplantation
Mittwoch, 8. April 2009
Eine Untersuchung der Duke University in North Carolina/USA belegt es: Für Patienten, die dringend eine Knochenmark-Transplantation benötigen, aber keinen passenden Spender finden, kann Nabelschnurblut ein wirksamer Ersatz sein. 314 Kindern, die sich in genau dieser Situation befanden, wurde bei der Studie fremdes Nabelschnurblut übertragen. In 90 Prozent der Fälle akzeptierte ihr Organismus die Transplantation. Von diesen Kindern hatten wiederum 85 Prozent keine ernsthaften Komplikationen. Diese Ergebnisse lassen es möglich erscheinen, dass der Kreis der Transplantat-Empfänger deutlich erweitert wird. Gerade auch für Angehörige ethnischer Minderheiten, denen oft kein passender Knochenmarkspender zur Verfügung steht, ergeben sich daraus neue Chancen. Im Video klärt die Universität über die Nabelschnurblut-Thematik auf.
Tags: Knochenmark, Knochenmarktransplantation, Nabelschnurblut, Stammzellen, Stammzelltransplantation

[...] Etappensieg in der Behandlung eines frühkindlichen Hirnschadens mit Nabelschnurblut konnten Bochumer Ärzte jetzt verzeichnen. Im Januar übertrug dort Prof. Dr. Arne Jensen einem [...]
[...] lange Zeit ungewiss. Doch dann erholte sich Baby Arthur gerade rechtzeitig, so dass die Stammzelltransplantion vorgenommen werden [...]