Donnerstag, 1. April 2010
Bei ihrer Geburt in der Hamburger Asklepios Klinik haben die Ärzte Maxims Blut aus der Nabelschnur entnommen. Dabei wurde ihre Nabelschnur nach der Abnabelung punktiert. Von der Prozedur bekamen weder Mutter noch Kind etwas mit. Der Chefarzt der Frauenklinik Dr. Volker Ragosch beruhigt alle ängstlichen Eltern: ”Die Nabelschnurblutentnahme hat überhaupt keine Risiken, weil wir das Blut aus dem Mutterkuchen und der Nabelschnur entnehmen.” Maxim hat nun ein Leben lang Zugriff auf ihre eigenen perfekt passenden und jungen Stammzellen. Eigene Stammzellen werden seit vielen Jahren in der Krebstherapie eingesetzt, um das zerstörte Knochenmark nach einer Hochdosis-Chemotherapie wieder aufzubauen. Künftig sollen sie auch in der Regenerativen Medizin bei z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall zum Einsatz kommen, erläutert Dr. Marion Bartel, Mitarbeiterin einer privaten Nabelschnurblutbank. Für Maxims Eltern steht fest: ”Das Kind ist das teuerste Gut, was man hat. Wir haben uns aus rein emotionalen Gründen für eine Nabelschnurbluteinlagerung entschieden.” Vielleicht wird Maxim ihre Stammzellen nie brauchen. Falls aber doch, könnte ihr eigenes Nabelschnurblut der Schlüssel zur Heilung einer schweren Erkrankung sein.
Bei ihrer Geburt in der Hamburger Asklepios Klinik haben die Ärzte Maxims Blut aus der Nabelschnur entnommen. Dabei wurde ihre Nabelschnur nach der Abnabelung punktiert. Von der Prozedur bekamen weder Mutter noch Kind etwas mit. Der Chefarzt der Frauenklinik Dr. Volker Ragosch beruhigt alle ängstlichen Eltern: ”Die Nabelschnurblutentnahme hat überhaupt keine Risiken, weil wir das Blut aus dem Mutterkuchen und der Nabelschnur entnehmen.”
Maxim hat nun ein Leben lang Zugriff auf ihre eigenen perfekt passenden und jungen Stammzellen. Eigene Stammzellen werden seit vielen Jahren in der Krebstherapie eingesetzt, um das zerstörte Knochenmark nach einer Hochdosis-Chemotherapie wieder aufzubauen. Künftig sollen sie auch in der Regenerativen Medizin bei z.B. Herzinfarkt oder Schlaganfall zum Einsatz kommen, erläutert Dr. Marion Bartel, Mitarbeiterin einer privaten Nabelschnurblutbank.
Für Maxims Eltern steht fest: ”Das Kind ist das teuerste Gut, was man hat. Wir haben uns aus rein emotionalen Gründen für eine Nabelschnurbluteinlagerung entschieden.” Vielleicht wird Maxim ihre Stammzellen nie brauchen. Falls aber doch, könnte ihr eigenes Nabelschnurblut der Schlüssel zur Heilung einer schweren Erkrankung sein.
Tags: Asklepios Klinik, Nabelschnurblut
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