Nabelschnurblut-Einlagerung: Eine Reportage hinter den Kulissen – Teil 5

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Im fünften Teil der Videoreihe ”Der lange Weg zum Kälteschlaf” wird nun der Ort gezeigt, in dem das Nabelschnurblut für die nächsten Jahre und Jahrzehnte sicher bis zu seiner möglichen Verwendung eingelagert wird. Der Blick führt erneut hinter die Kulissen der privaten Nabelschnurblutbank VITA 34. Der Leiter der Technik, Jürgen Hoffmann, erklärt dabei im Video, was in dieser Station des Labors passiert, damit die sichere Aufbewahrung der Präparate gewährleistet werden kann: ”Mein Tätigkeitsfeld besteht in der Betreuung der gesamten technischen Anlagen, die zum Teil rund um die Uhr laufen, der Labortechnik und der vorhandenen Medizintechnik in diesem Bereich.”

Täglich werden alle Kältetanks überprüft. Dabei werden Temperatur und der Stand des Flüssigstickstoffs im Behälter kontrolliert. Alle Daten werden dabei, wie es im Labor üblich ist, akribisch dokumentiert. ”Zunächst wird auf den Flüssigstickstoffpegel geachtet. Dieser wird nachgefüllt bis ein Zentimeter über dem Karussellboden, auf dem die Racks stehen. Des Weiteren wird die Temperatur früh und abends visuell kontrolliert und auf einem Protokoll eingetragen”, erklärt der Leiter der Technik. Bei den ”Racks” handelt es sich um die metallenen Aufbewahrungsgestelle, in denen die Kassetten mit dem Nabelschnurblut aufbewahrt werden.

Rund um die Uhr werden die Stickstofftanks überwacht, von denen jeder einzelne mit einem eigenen Steuergerät ausgestattet ist. Bei VITA 34 sind es insgesamt über 40 Kältetanks. Diese beherbergen etwa 60.000 Nabelschnurblut-Präparate. Jürgen Hoffmann erklärt dabei im Video die Funktionsweise der Kältetanks: ”Ein Kältetank ist ein doppelwandiger Behälter zwischen diesen beiden Wandungen ist ein Vakuum gezogen, welches eine hohe Isolierfähigkeit im Innenraum garantiert. Dadurch entstehen Temperaturen im oberen Bereich von minus 180 Grad Celsius und im unteren Bereich kurz über dem Flüssigstickstoff von Minus 195 Grad Celsius.”

Diese Rundumbetreuung der Kältetanks ist notwendig, damit die Stammzellen im Nabelschnurblut Jahrzehnte überdauern können. Im Video erfährt man schließlich noch weitere Einzelheiten über die Aufbewahrung der Präparate in den Kryotanks.

Hier gelangen Sie zum vierten Teil der Nabelschnurblut-Reportage.
Wenn Sie wieder vorne anfangen möchten….hier entlang.

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2 Kommentare »

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    [...] Hier gehts zum dritten Teil der Reportage: Der Reinraum. Den letzten Teil der Nabelschnurblut-Serie finden sie hier. [...]

  2. Die Kältetanks – Endstation der Nabelschnurblut-Einlagerung  | Nabelschnurblut – Videoportal zur Stammzellthematik

    [...] Teil 1 – Die Anlieferung Teil 2 – Vorbereitung auf den Reinraum Teil 3 – Reinraum Teil 4 – Einfrierraum Teil 5 – Kryolager [...]

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