Studien zur Anwendung von Nabelschnurblut bei Kindern mit Hirnschaden und Diabetes Typ 1

Freitag, 12. Februar 2010

Nabelschnurblut in der Anwendung

Familie Seidman hofft, dass ihr sechs Jahre alter Sohn Max, der bei der Geburt einen Hirnschaden erlitten hatte, von seinem Nabelschnurblut profitieren kann. Sie nehmen an der klinischen Studie an der Duke University in Durham, USA, teil, die von Dr. Joanne Kurtzberg geleitet wird. Die Hoffnung: Die Stammzellen im Nabelschnurblut sollen die Hirnfunktionen bei Max verbessern. So soll seine Muskelschwäche reduziert sowie seine Mobilität und Sprache verbessert werden.

Barret Ross leidet seit drei Jahren an Typ-1-Diabetes. Nach einer Nabelschnurbluttransplantation konnte er seine benötigte Insulinmenge um ein Drittel verringern. Sein Körper produziert noch immer eigenes Insulin. Das verabreichte Nabelschnurblut soll die weitere Zerstörung der insulinproduzierenden Insulinzellen in der Bauchspeicheldrüse verhindern.

Trotz dieser Möglichkeiten bewahren weniger als zwei Prozent der US Amerikaner das Nabelschnurblut ihrer Kinder auf.

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